Reisen in Zeiten von Corona

Reisen in Zeiten von Corona

Die iDEALTOURS-Geschäftsführer Susanne Neuhauser und Christof Neuhauser sind verreist und berichten von ihren Erfahrungen.

Wie ist die Situation in Italien und Griechenland derzeit wirklich? Kann man dort sorgenfrei Urlaub machen? Um diese Fragen zu beantworten, reiste das Geschwisterpaar Susanne Neuhauser und Christof Neuhauser kürzlich höchst persönlich nach Griechenland und Italien. Im folgenden Blogbeitrag erzählen sie, welche Eindrücke sie direkt vor Ort gewonnen haben und wie es aktuell tatsächlich um das Thema Reisen steht.

„Noch dieses Jahr unbeschwert Urlaub machen“ – bei vielen herrscht derzeit eine gewisse Unsicherheit vor, ob eine Reise sinnvoll ist. Bis auf weiteres auch nicht verwunderlich, bedenke man die Vielzahl an Medienberichten sowie die Flut an ständig angepassten Regelungen und Bestimmungen für die verschiedenen Urlaubsgebiete. Christof Neuhauser bezieht sich in dieser Angelegenheit in erster Linie auf das Statement von Bundespräsident Van der Bellen: „Es kann Ihnen genauso passieren in Tirol, in Kärnten und im schönen Salzburg, und wir haben kein Meer“. „Mit Idealtours reisen Sie ausschließlich in sichere Länder. Laut Außenministerium fallen unsere Zielgebiete unter die Reisewarnstufe 4. Zwar bedeutet das ein gewisses Sicherheitsrisiko, jedoch besteht keine unmittelbare Reisegefahr. Urlauben am Mittelmeer ist somit rein rechtlich ungehindert möglich, aus diesem Grund wurden unsere Flugreisen nach Kefalonia, Eprios/Lefkas, Kalabrien etc. wieder aufgenommen und sind wieder direkt ab Innsbruck erreichbar“, versichert der Geschäftsführer.

Testfahrt nach Jesolo

Das Geschwisterpaar Susanne Neuhauser und Christof Neuhauser reiste kürzlich samt kleinem Team mit dem Idealtours-Bus nach Jesolo, um sich einen ersten Eindruck direkt vor Ort zu machen. Hinunter gefahren mit sehr viel Freude, Aufregung und Gespanntsein – zurückgekommen mit sehr vielen wertvollen Informationen:

iDEALTOURS-Bus in Jesolo

„Unsere Busse befüllen wir derzeit mit max. 25 bis 30 Personen. Jede zweite Reihe bleibt frei, um den nötigen Sicherheitsabstand zu gewährleisten. Während der Fahrt ist das Tragen von Mund-Nasen-Schutz nicht verpflichtend und beruht auf Eigenverantwortung. Lediglich beim Ein- und Aussteigen vom Bus ist in Jesolo Maskenpflicht. Auch in den Raststätten muss man bei der Bestellung einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Danach kann man den heiß begehrten Cappuccino mit Croissant wie gewohnt genießen.

An der Hotelrezeption in Jesolo

In Jesolo selbst wird sehr viel Wert auf Sicherheit gelegt. Beim Betreten von Restaurants, dem Check-in im Hotel, in Geschäften sowie in öffentlichen Bereichen, wo der Mindestsicherheitsabstand nicht so leicht eingehalten werden kann, gilt nach wie vor Maskenpflicht. In den Geschäften werden die Kabinen etc. laufend desinfiziert“, erklärt Susanne Neuhauser. Auch an den Stränden werden Sicherheitsmaßnahmen getroffen: „Am Strand sowie an den Hotelpools ist ausreichend Platz, sodass automatisch ein Abstand gewährleistet ist. Die Strandliegen werden einzeln vergeben und nach jedem Gebrauch sorgfältig desinfiziert. Die Hotelbereiche werden laufend gereinigt und die Zimmer werden mit einem speziellen Siegel versehen, das bestätigt, dass alles gereinigt wurde. Das Personal trägt einen Mund-Nasen-Schutz sowie ein Schutzschild bzw. Visier und durch vorhandene Plexigläser wird zusätzlich Schutz gewährleistet. 

Fährt man mit dem Bus, ist keine vorzeitige Registrierung nötig. Entscheidet man sich jedoch, nach Italien oder Kroatien zu fliegen, muss man sich vorab online registrieren und seine Kontaktdaten angeben. Derzeit findet man in Jesolo hauptsächlich ItalienerInnen; ÖstereicherInnen oder Deutsche sind nur vereinzelt zu sehen“, berichtet Susanne Neuhauser.

„Die Vorkehrungen werden dort wirklich genau eingehalten – was wir toll finden, da bei Idealtours Sicherheit für unsere KundInnen im Urlaub an erster Stelle steht. Nach unserem kleinen Ausflug würden wir sagen, dass mit etwas Vorsicht im Gepäck dem Sommerurlaub an der Adria nichts mehr im Wege steht“, so Christof Neuhauser.

Weitere Bilder von der Testfahrt nach Jesolo

„Weiter geht es nach Kefalonia..."

Christof Neuhauser am Flughafen

Laut Ministerium gilt seit dem ersten Juli jene Regelung, dass Griechenland-Einreisende vor Reiseantritt verpflichtet sind, sich online zu registrieren. Man erhält nach der Registrierung ein Bestätigungsemail bzw. einen QR-Code, den man vor Ort vorweisen muss. Gleich beim Check-In sowie bei Ankunft am Zielflughafen wird diese Registrierung geprüft. In den Flughäfen sowie im Flugzeug selbst herrscht Mundschutz-Pflicht. Bei Ankunft werden vereinzelt Corona-Tests durchgeführt. „Ich selbst musste mich einem Corona-Test unterziehen – mit einem kurzen Abstrich im Rachen war es jedoch getan“, erzählt Christof Neuhauser. Auch im Falle, dass man getestet wird, erfolgt der Transfer in die jeweilige Unterkunft.

Das Ergebnis erhält man dann innerhalb von 24 Stunden per SMS. „Sie können Ihren Urlaub ab der 1. Minute genießen - es müssen lediglich die empfohlenen Hygienemaßnahmen eingehalten werden. „Social Distancing“ wird während dieser kurzen Wartezeit empfohlen, ansonsten darf man sich frei bewegen“, bestätigt der Geschäftsführer.

Einfach anders, einfach besonders

Myrtos Beach auf Kefalonia
Myrtos Beach auf Kefalonia

„Ich bin um 21 Uhr im Hotel Limanaki in Lassi angekommen und wurde mit einem wunderschönen Sonnenuntergang empfangen. Danach ging es für mich gleich ins Restaurant. Frisch gegrillter Fisch, dazu griechischer Salat – auf das hatte ich mich schon lange gefreut. Auf jedem Tisch werden Desinfektionsmittel bereitgestellt. Am nächsten Tag bin ich gleich morgens in der Bucht schwimmen gegangen – ich fand einen noch leeren Strand vor, das war wirklich etwas ganz Besonderes! Am beliebten Myrtos Beach, wo man normalerweise um einen Parkplatz kämpfen muss, befanden sich in etwa fünf Personen am Strand – Badegenuss pur! Die Liegen werden laufend desinfiziert und Getränke etc. bekommt man direkt serviert. Was mich zudem wirklich sehr gefreut hat: Der Hafen sowie die Fußgängerzone vor Ort sind nun endlich fertig renoviert. Wer in den letzten Jahren dort war weiß, dass dort lange Zeit eine Baustelle war. Die Griechen haben nun die Zeit genutzt, um alles zu erneuern und Ihre Urlaubsgäste in frischem Glanz zu empfangen“, freut sich Christof Neuhauser.

Strandpromenade in Griechenland

Generell hat auch in Griechenland Sicherheit oberste Priorität. Ausgenommen in den Flughäfen und Flugzeugen sowie in den öffentlichen Verkehrsmitteln besteht in den öffentlichen Bereichen keine Mundschutz-Pflicht. MitarbeiterInnen mit unmittelbarem Kundenkontakt tragen Mund-Nasen-Schutz oder Visier; im Lebensmittelbereich zusätzlich Handschuhe. Eine kleine Besonderheit: Die Zimmer in den Hotels werden nur auf Wunsch täglich gereinigt, um den Kontakt zwischen Hotelgast und Personal zu vermeiden. „Die Geschäfte und Tavernen sind zum größten Teil geöffnet. Abends ist in den Restaurants und Bars schon einiges los, es herrscht typisches Treiben mit vorbeischlendernden Urlaubsgästen an der Promenade wie man es kennt. Das griechische Flair bleibt somit definitiv erhalten“, so Christof Neuhauser.

Fazit: „Der Sommer geht nicht baden!“

„Die Entscheidung für oder gegen einen Urlaub noch in diesem Jahr liegt natürlich bei jedem einzelnen, wir können jedoch nur dazu raten. In Griechenland findet man einsame Strände und Buchten vor, man muss nicht um Parkplätze kämpfen und in Restaurants etc. nicht so lange warten – und das in der Hauptsaison mit den besten Temperaturen und Konditionen. Die Inseln versprechen derzeit wirklich Urlaubsgenuss pur und die Natur präsentiert sich idyllischer denn je! Ich selbst werde kommende Woche mit meiner Familie erneut Urlaub in Kefalonia machen, um diese ungewohnten Urlaubskonditionen voll und ganz auszukosten“, freut sich der Geschäftsführer.

Weitere Bilder von Christofs Aufenthalt in Griechenland

Text: Katharina Krabacher