Was Shoppingliebhaber rund um Abano und Montegrotto nicht verpassen dürfen?

Was Shoppingliebhaber rund um Abano und Montegrotto nicht verpassen dürfen?

Wurstspezialität
Es gibt viele Spezialitäten auf den Märkten rund um Montegrotto und Abano.

So klein kann ein italienisches Dorf fast nicht sein, dass es nicht seinen eigenen Wochenmarkt hat. Dieser lädt nicht nur zum Stöbern und Kosten ein, er ist auch gesellschaftlicher Treffpunkt auf dem gefeilscht, Tratsch und Klatsch ausgetauscht wird und die neuesten Trends zu entdecken sind.

Frisches Gemüse, Obst, Käse-, Fleisch-, Fisch- und Wurstspezialitäten, Kleidung, Schmuck, Küchenutensilien, Handwerk. Das alles und mehr gibt es auf den Märkten rund um Monteurotto und Abano. Sie finden meist an einem Wochentag statt und dauern bis in den frühen Nachmittag. Ein besonderes Flair haben die Antiquitäten- und Kunsthandwerksmärkte.

Hier die wichtigsten Märkten rund um Montegrotto und Abano!

Montegrotto: In der Thermenregion rund um Abano beheimatet die Gemeinde Montegrotto einen der größten Wochenmärkte. Stolze 192 Stellplätze zählt der Marktplatz, an dem jeweils am Donnerstag von 8:00 bis 12:30 Uhr hektisch-fröhliches Treiben angesagt ist. Einheimische wie Touristen genießen die besondere Atmosphäre gleichfalls und wollen beim Flanieren sehen und gesehen werden, erledigen den Wocheneinkauf oder suchen nach Urlaubsmitbringseln und Schnäppchen.

Jeden Dienstags von 8:00 bis 12:30 Uhr findet in Montegrotto der Markt der Thermen statt. Auch hier bringen die Bauern frische Produkte und verarbeitete Spezialitäten wie Aufstriche, Säfte, Wein, Käse, Wurst oder Wein zum Markt.

Antiquitäten
Antiquitätenmarkt

Genügend Zeit nehmen sollte man sich für den Besuch eines Antiquitätenmarktes. Die Zeiger der Zeit werden zurückgedreht und man taucht in eine spezielle Stimmung ein, in der man schnell Zeit und Alltag vergisst. Kunstvoll verzierte Spiegel, alte Pfeifen, Geschirr, Möbel, Schmuckkästchen und Alltagsgegenständen, von denen man oft gar nicht mehr weiß, wofür sie einst gebraucht wurden, gibt es hier zu bestaunen und natürlich zu kaufen. Originell und mitunter ein wenig skurril geht es hier zu. Der Antiquitäten- und Vintagemarkt in Montegrotto findet jeden zweiten Sonntag im Monat 8:00 bis 19:30 Uhr auf der Viale Stazione und der Via Manzoni statt.

Tagliatelle
Frische Tagliatelle

Monteortone: Im Zeichen frischer, saisonaler und lokaler Lebensmittel stehen die Bauernmärkte. Spezialitäten und traditionelle Produkte bringen die Bauern jeden Freitag (8:00 bis 12:30 Uhr) in Monteortone zum Markt. Dass die Produzenten selbst hinter dem Stand stehen, hat natürlich den Vorteil kompetenter Beratung, bei der selbstverständlich vor dem Kauf auch verkostet werden darf. Als Bonus gibt es dazu auch Koch- bzw. Verzehrempfehlungen.

Abano: In Abano gibt es den Markt der Überraschungen und den Vintagemarkt an jedem 2. Samstag im Monat von 8:00 bis 19:00 Uhr auf der Piazza Caduti statt. Der Vintage- und Antiquitätenmarkt findet jeden 3. Samstag von 9:00 bis 19:00 Uhr auf der Piazza Valeri und der Via Configliacchi statt.

Padua: Wer Zeit für einen Ausflug hat, der sollte unbedingt einen Markt in Padua besuchen. Täglich außer sonntags sind die großen Plätze Piazza dell‘ Erbe und Piazza della Frutta dominiert von buntem Markttreiben. An Werktagen von 7:30 bis 13:30 Uhr, samstags bis 20:00 Uhr. Antiquitäten- und Flohmarkt ist jeden 3. Sonntag im Monat auf dem Prato della Valle, dem größten Platz der Stadt.

Venedig: Mit dem Zug schnell erreicht ist auch Venedig. Ganz in der Nähe der berühmten Rialtobrücke ist wochentags immer Markt. Farbenprächtig und mit vielen Leckereien bestückt ist der Obst- und Gemüsemarkt. Ein wahres Highlight ist aber der Fischmarkt. Riesige Schwertfische, dunkelrote Thunfischsteaks, Jakobsmuscheln und unzählige andere Fisch-, Muschel- und Krebsarten gibt es hier Fangfrisch zu erstehen. Begleitet von intensiven Gerüchen und schreienden Möwen, die hoffen, dass auch für sie etwas abfällt.

 

Eine Übersicht über die Marktzeiten und –orte in der Thermenregion rund um Abano gibt es HIER.

 

Text: Julia Hitthaler / apollomedia.at