Manche Reisen bleiben lange im Herzen. Genau so eine Woche durfte ich im Mai 2026 gemeinsam mit einer wunderbaren Gruppe in Kalamata erleben. Yoga, Meeresrauschen, griechische Gastfreundschaft und viele gemeinsame Momente bleiben mir in bester Erinnerung und wirken noch lange positiv nach. Hier ein kleiner Rückblick auf diese besondere Reise.
Als ich im Mai gemeinsam mit einer Gruppe von zwölf Yogis im wunderschönen Colonides Beach Hotel ankam, wusste ich sofort: Dieser Ort ist wie geschaffen für unsere Yogaauszeit. Das Hotel ist eine kleine, elegante Anlage abseits des Trubels und begeistert mit seiner persönlichen Note, der herzlichen Atmosphäre und der traumhaften Lage direkt am Meer.
Jeden Morgen wurden wir von einem atemberaubenden Blick auf das Meer und die Berge der Mani auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht begrüßt. Nach einer morgendlichen Yogaeinheit im Pavillon lud der herrliche Naturstrand direkt unterhalb des Hotels zum Baden und Verweilen ein. Andere genossen lieber ein ausgiebiges Frühstück auf der Terrasse und ließen den Blick über das Meer schweifen.
Auch der Infinity Pool wurde schnell zu einem beliebten Ort für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Wer zwischendurch Entspannung suchte, konnte hier die Seele baumeln lassen. Am etwa 700 Meter entfernten Peroulia Beach wurden wir zudem mit aufmerksamem Strandservice verwöhnt. Dort erwartete uns ein weiteres ausgezeichnetes Restaurant mit frischem Fisch und traditionellen griechischen Gerichten.
Besonders beeindruckt hat mich die Herzlichkeit des gesamten Hotelteams. Von der Rezeption bis zum Zimmerservice wurden wir stets freundlich, zuvorkommend und mit viel Wärme betreut. Hier wurde Gastfreundschaft wahrlich gelebt.
Der Mittelpunkt unserer Reise waren natürlich die gemeinsamen Yogaeinheiten. Insgesamt durfte ich zwölf Yogastunden für die Gruppe gestalten – sechs aktivierende Einheiten am Morgen und sechs entspannende Einheiten am Abend.
Unser wunderschöner Yogapavillon, bestens ausgestattet mit Matten, Blöcken und Gurten, bot dafür den perfekten Rahmen. Umgeben von Olivenbäumen und begleitet vom sanften Rauschen des Meeres entstand ein Ort, an dem wir ganz bei uns selbst ankommen konnten.
Die Morgeneinheiten standen ganz im Zeichen von Kraft, Energie und Aktivierung. Gemeinsam weckten wir den Körper auf, stärkten unsere Muskulatur und starteten voller Schwung in den Tag. Es war schön zu beobachten, wie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Tag zu Tag mehr Energie entwickelten und immer tiefer in ihre Praxis eintauchten.
Am Abend durfte dann Ruhe einkehren. Mit Vorbeugen, sanften Drehungen und entspannenden Bewegungsabläufen ließen wir den Tag bewusst im Einklang mit dem Atem ausklingen. Die Praxis half dabei, loszulassen, den Geist zu beruhigen und sich auf einen entspannten Abend einzustimmen.
Besonders berührend waren die Savasanas am Ende der Yogastunden. Die sanften Klänge der Koshi-Klangspiele begleiteten uns in die Stille. Es war schön zu beobachten, wie jede und jeder das Nachwirken der Praxis genoss und sich achtsam Zeit für sich selbst nahm.
Was diese Reise für mich besonders gemacht hat, waren die Menschen. Zehn charmante Yoginis und zwei männliche Teilnehmer brachten viel Offenheit, Energie und Herzlichkeit mit. Bereits nach kurzer Zeit entstand eine wunderbare Gruppendynamik, die von gegenseitiger Wertschätzung, Freude und Gemeinschaft geprägt war.
Zwischen den Yogaeinheiten blieb genügend Zeit für persönliche Auszeiten, gute Gespräche und gemeinsame oder individuelle Unternehmungen. Besonders gerne denke ich an unsere beiden geselligen Abendessen im Pithos Restaurant auf der Hotelterrasse zurück. Sowohl am ersten als auch am letzten Abend kamen wir dort zusammen, genossen das hervorragende Essen und führten viele anregende Gespräche.
Ein weiteres Highlight war für mich der Ausflug zu den Polylimnio-Wasserfällen – eine überraschende Naturoase mit kristallklarem Wasser und üppiger Vegetation. Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten außerdem die Gelegenheit, mit dem Taxi in das nahegelegene Fischerdorf Koroni zu fahren. Der malerische Küstenort mit seinen verwinkelten Gassen, traditionellen Häusern, kleinen Bars und Restaurants sowie dem wunderschönen Ausblick auf das Meer vermittelte einen authentischen Eindruck vom griechischen Lebensgefühl.
Es waren genau diese Momente – die feinen Yogastunden, die gemeinsamen Mahlzeiten, das Lachen in der Gruppe und die stillen Augenblicke im Yogapavillon oder am Meer –, die diese Reise so besonders gemacht haben und noch lange in Erinnerung bleiben werden.
… ist vor allem Dankbarkeit. Dankbarkeit für eine wunderbare Gruppe, für die gemeinsame Zeit auf der Matte und für all die kleinen und großen Momente, die diese Woche einzigartig gemacht haben. Vielleicht darf ich einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf einer meiner nächsten Yogareisen wiedersehen – darüber würde ich mich sehr freuen.
Text & Bild: Bianca Moser, MA