Parga – die „Perle der griechischen Westküste“

Parga – die „Perle der griechischen Westküste“

Parga (cby shutterstock)

An der nordwestlichen Seite des Festlandes, nur rund 50 Kilometer südlich des großen Fährhafens von Igoumenitsa und ebenso weit vom Flughafen Preveza entfernt, liegt, malerisch in die Steilküste eingebettet, die „Perle der Westküste“, das bezaubernde Städtchen Parga. Einst galt es als Griechenland- Geheimtipp, inzwischen ist es zur Hauptsaison genauso überlaufen, wie alle griechischen Urlaubsdestinationen. Die unzähligen einladenden Tavernen entlang der Hafenpromenade zeugen davon. Aber außerhalb der Hauptsaison, vor allem im Herbst, ist es auch heute noch ein guter Reisetipp.

Nach Norden durch das Pindos- Gebirge geschützt, kann einem der auf den Ägäis- Inseln oft tagelang blasende Meltemi, ein dem Föhn nicht unähnlicher, aber kalter Wind, nichts anhaben. Die meisten Unterkünfte haben bis Mitte Oktober geöffnet, das Meer ist noch wunderbar warm und wer Griechenland ohne sommerliche Hitze und zu günstigen Preisen genießen will, für den ist jetzt die richtige Zeit. Der späte Frühling ist ebenfalls eine empfehlenswerte Reisezeit. Die Sommersaison beginnt hier früh, manche Hotels öffnen bereits Ende April, nur sollte man vor Juni nicht mit angenehmen Badetemperaturen rechnen. Im Mai breiten sich dafür unter den sonst archaisch streng wirkenden, uralten Ölbäumen, die Berg und Tal des Epiros überziehen, plötzlich heitere Blumenwiesen aus, in denen knallroter Mohn den Ton angibt. Für Naturfreunde ist es sicher die schönste Zeit des Jahres.

Parga bietet griechische Vielfalt

Parga hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Außer einer Vielzahl von Hotels in jeder Preiskategorie gibt es Pensionen und Ferienwohnungen, viele gute Tavernen, Restaurants und Cafés, Minimärkte, kleine Boutiquen und Geschäfte aller Art, die bis spät am Abend geöffnet haben. Bars und Clubs sorgen für anderweitiges Vergnügen. Wer es dagegen gerne ruhig mag, der kann auf Hotels in einer der benachbarten kleinen Buchten ausweichen, von denen aus das lebhafte Städtchen fußläufig erreichbar ist. Für mit dem Auto Anreisende gibt es im fast autofreien Städtchen zwei zentral gelegene große Parkplätze.

Die Überreste einer gewaltigen Burganlage, die zur Zeit der venezianischen Seeherrschaft über die griechische Westküste errichtet wurde und den kleinen Hafen von Parga einst gegen die Seeseite hin schützte, zeugt von der bewegten Vergangenheit dieses Landstrichs. Heute genießt man von dort oben den herrlichen Blick auf das farbenfrohe Städtchen und lässt sich in der malerischen Taverne mit griechischen Spezialitäten verwöhnen.

 

 

Text: Gerda Walton (Idealtours Reiseleiterin) Bilder: shutterstock.com

Tags: