Buono il gelato – Tartufo

Buono il gelato – Tartufo

Oder…“dolce far niente“ im südlichsten Teil Italiens.

Seit unserer göttlichen Reise an die Stiefelspitze Italiens liebe ich Tartufo Eis. Auch wenn es der vorwiegend Verantwortliche für meine Urlaubskilos ist, werde ich das köstlichste aller Desserts nie vergessen und ich bereue nichts.

Auf Wunsch meiner Kinder habe ich natürlich versucht, den „Eistraum“ zuhause nachzumachen. Schmeckt zwar, aber ehrlich gesagt, ist das, wie mit dem aus dem Urlaub mit gebrachtem Wein – den wahren Genuss gibt es nur vor Ort!

Das Original Tartufo oft kopiert aber nie erreicht, gibt es einzig auf der Piazza della Repubblica, in der Bar „Ercole“ in der wunderschönen Altstadt Pizzo. Hier ist der Ursprung. Hier ist das Tartufo Eis weltweit das Beste.

Die Bar Ercole wirkt von außen eher unscheinbar und recht klein. Die schöne Piazza lädt zum Verweilen ein, hier können die Kinder nach der köstlichen Schokoladenschlemmerei herumtollen. Geht man aber in die Bar hinein und die Treppen hoch, finden sich dort noch weitere kleine Tischchen, und wenn man Glück hat, wie wir, lädt einen der nette Besitzer ein, bei der Herstellung der Leckerei zuzusehen. Die Zutaten sind selbstverständlich alle frisch und jede für sich schon eine Köstlichkeit.

Bar Ercole
In der Bar Ercole gibt es das originale Tartufo Eis.

Traditionelles Tartufo aus Pizzo

Traditionell besteht Tartufo (Bianco) aus einer mit Bitterschokoladensoße gefüllten Vanilleeiskugel, die wiederum mit einer Schicht aus Schokoladeneis umhüllt und mit Kakao bestäubt ist.

Tartufo wörtlich übersetzt, bedeutet Trüffel und basiert natürlich auf der uns allen bekannten Trüffelpraline und nicht auf dem edlen Pilz, wie unsere süße, kluge Prinzessin „Naseweis“ dachte. Tartufo ist eine italienische Eisspezialität, welche in zahlreichen Variationen angeboten wird. Der Ursprung dieser Eissorte ist der Ort Pizzo in Kalabrien.

Bei eurem nächsten Besuch solltet ihr das köstliche Eis in der Bar „Ercole“ in Pizzo probieren. Ihr werdet begeistert sein.

 

Text: Sonja Mösinger

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